Tag der Vielfalt in Sinzig - Landtagsabgeordnete Susanne Müller hält eine Rede
Die SPD-Ortsvereine Sinzig und Bad Bodendorf beteiligen sich am Samstag, 29. August 2026, am „Tag der Vielfalt" auf dem Sinziger Kirchplatz. Die Initiative „Eltern gegen Rechts Sinzig" lädt von 14 bis 17 Uhr zu einem Nachmittag mit Informationsständen, Mitmachaktionen und Musik ein. Eine Rede hält die Landtagsabgeordnete Susanne Müller.
An ihrem Stand bieten die Ortsvereine gemeinsam mit der AG Queer des SPD-Kreisverbands ein Glücksrad, ein Quiz rund um Demokratie und Politik sowie eine Tombola an.
„Dass in Sinzig so viele Vereine und Initiativen an einem Tag zusammenkommen, sagt viel Positives über unsere facettenreiche Stadt", sagt Richard Figura, Co-Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Sinzig. „Wir sind gern Teil davon und freuen uns vor allem auf die Gespräche."
Die Ortsvereine danken den „Eltern gegen Rechts Sinzig" für die Organisation und laden Familien, Jugendliche und alle Interessierten zum Besuch ein, weitere Informationen unter: https://vielfalt-fuer-sinzig.de.
Die geplante Errichtung eines neuen Feuerwehrgerätehauses auf der Jahnwiese wird in Sinzig intensiv diskutiert. In einem ausführlichen Schreiben hat sich ein Nachbar mit verschiedenen Bedenken und Fragen zum vorgesehenen Standort an uns gewandt. Dabei geht es insbesondere um den Flächenverbrauch, den Wasserhaushalt, die Nähe zu Schloss und Schlosspark sowie um mögliche Alternativstandorte.
Da diese Fragen nicht nur den Verfasser des Schreibens, sondern viele Bürgerinnen und Bürger betreffen, möchten wir unsere Antwort und unsere Position zum geplanten Feuerwehrstandort hier öffentlich zugänglich machen.
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
sehr geehrte Ausschussmitglieder,
meine Damen und Herren,
heute treffen wir keine Entscheidung. Auf Wunsch der Verwaltung geben die Fraktionen zunächst ihre Einschätzung ab. Für die SPD ist dabei die Richtung klar:
Wir wollen die Stadt als lebendigen Ort, der zum Verweilen einlädt, das sehen wir nur durch eine wirkliche Verkehrsberuhigung des Marktplatzes gegeben. Die Bachovenstraße sollte in einem zweiten, gut vorbereiteten Schritt bewertet werden.
Ausgangspunkt war unser Antrag vom Januar 2025. Dabei ging es nie nur um die Sperrung einer Straße. Es ging um ein Gesamtkonzept für eine lebendige Innenstadt: um Handel und Gastronomie, um Erreichbarkeit, um mehr Grün, Schatten und Aufenthaltsqualität und um eine bessere Verbindung der zentralen Plätze.
Umfrage von 1994
Bürgerbefragung ausgewertet - Sozialdemokraten sehen sich bestätigt
Die SPD wollte es genau wissen: Was halten die Sinziger von der Stadtsanierung, welche Probleme sollen angepackt werden? Über 30 Kommunalpolitiker schwärmten mit Fragebögen bewaffnet aus, um sich in 305 für Sinzig repräsentativen Haushalten darauf antworten zu lassen. Dabei stießen sie bei den Bürgern durchweg auf großes Interesse, von Politikverdrossenheit keine Spur.
Inzwischen konnte Martin Eggert in der Maiausgabe des Sinziger Weckers die Auswertung der Befragung vorlegen.
Die aktuelle Berichterstattung zur möglichen Verkehrsberuhigung in der Sinziger Innenstadt zeigt, wie wichtig vielen Bürgerinnen und Bürgern, Gewerbetreibenden und politischen Akteuren die Zukunft unserer Stadtmitte ist. Das ist gut. Denn die Frage, wie Marktplatz, Kirchplatz und Bachovenstraße künftig gestaltet werden sollen, betrifft Wirtschaft und Lebensqualität gleichermaßen. „Eine klug geplante Verkehrsberuhigung oder Fußgängerzone ist hier eine große Chance: Sie schafft mehr Raum für sichere Wege, für Begegnung, für zusätzliche Sitzmöglichkeiten und für mehr Grün in der Stadt. Sie stärkt den Einzelhandel, indem die Innenstadt für ältere Menschen und Familien attraktiver wird“, erklärt Dr. Richard Figura für die SPD-Fraktion.